WERK X
Oswaldgasse 35A
1120 Wien

WERK X-Eldorado
Petersplatz 1
1010 Wien


Über das neue Theater

Wo vor 100 Jahren die Maschinen der „Kabel- und Drahtwerke AG“ liefen, wohnen heute rund 3.500 Menschen – und es wird Theater gemacht. Bereits seit 2008 wurden in den neuen Räumen erfolgreich eine Vielzahl unterschiedlichster Kulturprojekte realisiert, mit der Zusammenlegung des alten Palais Kabelwerk mit der ehemaligen Garage X am Petersplatz zum WERK X können die Potenziale der Räume nun in vollem Umfang  genutzt werden: Seit Mitte Oktober 2014 findet hier ein anspruchsvolles Programm mit großformatigen Theaterproduktionen statt, zahlreiche international anerkannte Künstler haben ihr Kommen bereits zugesagt.

Das neue WERK X verfügt als dezentral gelegenes Sprechtheater mit internationaler Anbindung über 2 Spielstätten mit jeweils zwei Sälen: Das WERK X in Meidling, das in zwei Sälen bis zu 600 Zuschauer fasst und das WERK X-Eldorado am Petersplatz, das ebenfalls in 2 Sälen rund 250 Zuschauer fasst. Während in Meidling in erster Linie Eigenproduktionen und Kooperationen mit den spannendsten Stadt- und Staatstheatern im deutschsprachigen Raum gezeigt werden, steht das WERK X-Eldorado  als offen kuratierter Ort der Freien Szene zur Verfügung. Der Schwerpunkt wird mit geplanten 110 Vorstellungen auf den Produktionen in Meidling liegen, am Petersplatz sind bis zu 90 Vorstellungen pro Spielzeit geplant. Teil des neuen Programms ist auch das diverCITYLAB von Aslı Kışlal, das sich postmigrantischer Identitätsbildung und der Heranführung migrantischer Publikumsgruppen an das Theater widmet.

Um diese Pläne umsetzen zu können, war es erforderlich, eine Seitenbühne anzubauen, die Bühnenobermaschinerie zu verbessern und weitere bauliche Anpassungen etwa auch in den Büros vorzunehmen. Nach den Umbauten kann die Spielstätte auch großformatige Produktionen realisieren und Büroarbeitsplätze für bis zu 12 MitarbeiterInnen bieten.

Die Theatersäle WERK X EINS und WERK X ZWEI sind mit dem Rollstuhl barrierefrei erschließbar. 


Das neue Foyer im WERK X

Für die Neugestaltung des Foyers im WERK X ab Herbst 2014 konnten die beiden Bühnenbildner Thea Hoffmann-Axthelm und Johannes Weckl gewonnen werden.

Das neue Foyer präsentiert sich als begehbare Kunstinstallation und macht dabei klare Spielangebote an die Nutzer: Der Raum wird einerseits aufgeteilt, andererseits aber auch in seiner Höhe genutzt. Das neue Foyer bietet viele Sitzgelegenheiten und zitiert die antike Zuschauersituation der Agora. Die Foyerlandschaft ist aus Holz gebaut und bildet in seiner Einfachheit einen Kontrast zum Raum aus Glas und Beton.

Auch die Bar des WERK X ist im neuen Foyer untergebracht. 

Spielzeitthema

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