Die Sehnsucht der Veronika Voss

nach dem Film von Rainer Wener Fassbinder

WERK X, Do 23. Februar 2023, 19.30 Uhr
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– Drehbuch von Peter Märthesheimer und Pea Fröhlich

– Österreichische Erstaufführung

Inszenierung: Harald Posch

München 1955: Robert Krohn, ein Sportreporter, lernt den ehemaligen Ufa-Star der NS-Zeit Veronika Voss kennen, eine aufregende und attraktive Frau. Er wird ihr Geliebter und erfährt bald, wie es um Veronika Voss wirklich steht: erst das Ende einer glanzvollen Karriere bei der Ufa, dann die Zerrüttung der Ehe, später fing sie an zu trinken. Filmangebote kamen nicht mehr. Veronika ist morphiumsüchtig geworden und in der Hand der skrupellosen Ärztin Dr. Katz, die depressive, allein stehende Menschen drogenabhängig macht, um sich dann Zugang zum Vermögen ihrer Patienten zu verschaffen.

„Die Sehnsucht der Veronika Voss“ ist der zweite Teil von Fassbinders BRD-Trilogie (Erster Teil: „Die Ehe der Maria Braun“ aus 1978) und stammt aus dem Jahr 1982. Es ist das Porträt einer Frau, die in einer Gegenwart, die die Vergangenheit verdrängt, keinen Platz mehr findet und daran zerbricht.

Regisseur Harald Posch interessiert an dem Stoff das politische bei sogenannten „unpolitischen“ Künstler*innen auch in Bezug auf „l’art pour l’art“.

 

Rainer Werner Fassbinder

Geboren 1945 in Bad Wörishofen war ein deutscher Filmregisseur, Schauspieler und Drehbuchautor. Er drehte über 40 Spielfilme, zwei Fernsehserien und drei Kurzfilme. Zudem hat Fassbinder 24 Theaterstücke verfasst und vier Hörspiele produziert. Fassbinder gilt als einer der wichtigsten Vertreter des Neuen Deutschen Films der 1970er und Anfang der 1980er Jahre. Seine Filme beschäftigten sich mit der NS-Vergangenheit, dem deutschen Wirtschaftswunder oder dem Terror der RAF. Rainer Werner Fassbinder starb 1982 in München.

Premiere
Do 23. Februar 2023, 19.30 Uhr
Weitere Termine
Fr 24. Februar 2023, 19.30 Uhr
Sa 25. Februar 2023, 19.30 Uhr
So 26. Februar 2023, 19.30 Uhr