Reigen

(the making of a post porn schnitzler)

Reigen

© Yasmina Haddad




„Geschrieben hab ich den ganzen Winter über nichts als eine Scenenreihe, die vollkommen undruckbar ist, … aber, nach ein paar hundert Jahren ausgegraben, einen Theil unsrer Cultur eigentümlich beleuchten würde.“ - A. Schnitzler über „Reigen“, 1897

Wie kaum ein anderes Werk hat Schnitzlers „Reigen“ die Moralvorstellungen zur Zeit der Wiener Moderne erschüttert und gesprengt. In der Konfrontation klassischer Rollenbilder wie Dirne, Soldat oder Süßes Mädel mit einer queeren Interpretation und Besetzung, spielt diese Produktion mit dem eingeübten Blick auf normative Geschlechtercodes in Schnitzlers Werk. Die Tabus von einst sind längst gebrochen. Was bedeutet dies für die (Un-)Lust im Heute und welche neuen Tabus sind an diese Stelle getreten? Ausgehend von den DarstellerInnen, die sich meist außerhalb des klassischen Theaterkontextes bewegen, ist dieser post-porn-Reigen eine lustvolle Neuinterpretation auf der Suche nach anderen Bildern der sexuellen Vereinigung, die bei Schnitzler noch eine verheißungsvolle Leerstelle waren.

Aufführungsdauer: ca. 90 Minuten, keine Pause

Am 28. und 29.04. sehen Sie Stefanie Sourial anstelle von Denice Bourbon.


Trailer:


© Yasmina Haddad © Yasmina Haddad © Yasmina Haddad © Yasmina Haddad © Chloe Potter © Chloe Potter © Chloe Potter © Chloe Potter © Chloe Potter © Chloe Potter

Pressestimmen

„Reizvoll hat Yosi Wanunu im WERK X den `Reigen` aktualisiert. Seine Inszenierung ist erstklassig ..." – Die Presse


Premiere: Do 10.03.2016, 19.30 Uhr, AUSVERKAUFT
Weitere Termine: Fr 11.03.2016, 19.30 Uhr
Mi 16.03.2016, 19.30 Uhr
Do 24.03.2016, 19.30 Uhr
Do 31.03.2016, 19.30 Uhr
Fr 01.04.2016, 19.30 Uhr
Do 28.04.2016, 19.30 Uhr
Fr 29.04.2016, 19.30 Uhr
Sa 14.05.2016, 19.30 Uhr
Do 19.05.2016, 19.30 Uhr, ZUM LETZTEN MAL!
Ort: WERK X, 1120 Wien

Spielzeitthema

NEIN/NO/NON