CLAIM-SPIELZEITMOTTO

WE SHUT THE SHIT DOWN!

Das WERK X startet in die finale Saison für Posch und Abdullah

Mit Claims wie „We Shut the Shit Down“, „WERK X am Heimweg“ oder auch „Politik hat am Theater nichts verloren!“ plakatiert das Theater WERK X Meidling derzeit den Start in eine letzte, fulminante Spielzeit 2022/23.

Das Besondere diese Saison: neben versprechenden Neuinszenierungen und einem groß angelegten Abschlussprojekt erleben die gesammelten Highlights der Ära Posch/Abdullah ein letztes Hurra: „Wir spielen alle Hits der letzten 10 Jahre jeweils an einem langen Wochenende zum letzten Mal. Quasi: Alles muss raus!“, so die beiden Erfinder des WERK X Harald Posch und Ali M. Abdullah. Also besteht jetzt die einmalige Gelegenheit, alles, was die letzten Jahre verpasst wurde, doch noch zu erleben. Darunter Publikumslieblinge wie GESCHICHTEN AUS DEM WIENER WALD mit dem Nino aus Wien, HOMOHALAL oder FRÜCHTE DES ZORNS.

„Dazu gibt es ein paar letzte, hochspannende Neuinszenierungen wie etwa NO SHAME IN HOPE und DIE SEHNSUCHT DER VERONIKA VOSS“, so Abdullah, der als Regisseur mit MEIN FALL nach dem Buch von Josef Haslinger die erste Premiere der Saison feiert.

Kulminieren soll die Saison in einem abschließenden Großprojekt. Fünf Regisseur*innen und Regie-Kollektive inszenieren für fünf Premieren in Wien noch nie gespielte Texte von Elfriede Jelinek aus drei Jahrzehnten. „Eine Versammlung einiger unserer besten Künstler*innen in der Teamproduktion ICH WILL KEIN THEATER, ICH WILL EIN ANDERES THEATER (Arbeitstitel), welche ein letztes Mal die Position des WERK X verdeutlichen und stärken soll“, so die beiden WERK X-Erfinder.

Begleitet wird diese Saison auch von einem umfangreichen Outreach-Programm: mit dabei zahlreiche Begleitworkshops, das künstlerisch-forschende Format „Night Life, X and I“ und Flohmärkte im Oswald-Garten inklusive Kostümverkauf.

 

DIE ÄRA „X“

Was mit DRAMA X 2004 als freies Projekt begann, führte 2009 zur Begründung der GARAGE X und 2014 zur Erweiterung um das WERK X im Kabelwerk Meidling. In dieser Zeit stand das X für Progression, Intervention und Position. Fast zwanzig Jahre später endet nach dieser Saison die Ära der künstlerischen Leitung für die X-Erfinder Harald Posch und Ali M. Abdullah.

Das 2014 gegründete „Theater am Arsch der Welt“ in Meidling, im Spielstättenverbund mit der Off-Bühne am Petersplatz, konnte schnell als Marke für innovatives Sprechtheater in der Wiener Theaterlandschaft etabliert werden.

Als Erste entwickelten die Theatermacher so ein „Voll-Theater“ mit internationaler Strahlkraft in der Wiener Peripherie. Mit Gastspielen am Thalia Theater Hamburg, dem Münchner Residenztheater oder den Sophiensälen in Berlin bzw. am Luxemburger Théâtre National waren Eigenproduktionen des WERK X stets weit über die Grenzen Österreichs hinaus gefragt. Der Spielstättenverbund interessiert jährlich tausende Besucher*innen und wurde zwischen 2012 und 2022 zwölfmal zum NESTROYPREIS nominiert und konnte diesen davon viermal für sich entscheiden.

„Jetzt freuen wir uns auf all unsere hervorragenden Künstler*innen, mit denen wir zum letzten Mal ein ganzes Jahr lang ein hochkarätiges, künstlerisches Feuerwerk abfackeln werden!“, so Abdullah und Posch unisono. „Das WERK X ist am Heimweg – wir sagen all unseren treuen Fans, Freund*innen, Besucher*innen, unserem Team und wegbegleitenden Künstler*innen ein riesengroßes Dankeschön für fast 20 Jahre „X“ in Wien!“