Holger Bey

© Philip Kaufmann

Geboren 1958 in Ost-Berlin. 1969-1976 absolvierte Holger Bey eine Tanzausbildung an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden, bis 1988 war er Tänzer und Solotänzer in Engagements an der Oper Chemnitz, Semperoper Dresden und an der Deutschen Oper Berlin. 1988-1992 folgte ein Studium der Choreographie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch.
1992-1999 hatte Bey die Leitung des Freien Tanztheaters Berlin inne, das er 1992 mit Bärbel Strehlau gründete. Eine langjährige künstlerische Zusammenarbeit verbindet ihn mit Strehlau, es entstanden über 17 abendfüllende Produktionen, Soloabende, Improvisationsprojekte und Festivals in Berlin und an verschiedenen Stadt- und Staatstheatern in Deutschland, Belgien und Frankreich.
Für seine künstlerische Arbeit erhielt er mehrere Preise für Choreographie, u. a. den ersten Hauptpreis für Choreographie in Dessau.
Bey war zudem als Dozent für Choreographie und Bewegungsimprovisation u. a. an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch tätig.
Während eines längeren Aufenthaltes in Lyon hatte Bey eine Residenz für freie künstlerische Arbeit bei Ramdam inne. Er leitete mehrere internationale Workshops für Improvisation, u. a. in Mailand, Dresden und bei der documenta in Kassel.
Seit 2004 arbeitet er Crossover als Musiker, Choreograph und künstlerischer Berater. Er realisierte zahlreiche Projekte für Musik, Lyrik, Schauspiel, Tanz und bildende Kunst sowie instant compositions für Gitarre und Sound. Seit 2012 Jahren widmet er sich verstärkt der experimentellen kompositorischen Arbeit.

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Who the fuck is HELGA?

Ein autofiktionales, politisches und interdisziplinäres Musik- und Theaterstück, von einem Land, das es nicht mehr gibt.

WERK X-Petersplatz, Fr 24. September 2021
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