Im Auftrag Charles Mansons

Eine Produktion von achtungsetzdich! in Kooperation mit WERK X

WERK X-Petersplatz, Mo 20. November 2017, 20.00 Uhr
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Szene aus 'Im Auftrag Charles Mansons', #22
© Nicole Viktorik

– Eine Stückentwicklung von achtungsetzdich! und dem Ensemble
– Uraufführung
– Eine Produktion von achtungsetzdich! in Kooperation mit WERK X

– Inszenierung: Ursula Leitner & Valentin Werner
– Bühne/Kostüme: Sarah Sassen
– Musik: Lars Völkerling


Mit: Hanna Binder, Naemi Latzer, Henrietta Isabella Rauth, Michaela Schausberger


„How the hell did I brainwash 35 girls in less than a year? That’s impossible. You’re making me out to do the impossible. You don’t understand you are making me a legend.” (Charles Manson)

Charles Manson. Musiker und Massenmörder. Er träumte davon berühmter als die Beatles zu werden, stattdessen ging er als Initiator der sadistischen Tate-LaBianca Morde in die Geschichte ein.

Im August 1969 mordeten Mitglieder seiner Family sieben Menschen. 1971 wurde das Todesurteil für Manson und vier seiner Anhänger*innen verkündet. Auf Grund einer Gesetzesänderung wurde dieses später in eine lebenslange Freiheitsstrafe umgewandelt. Manson sitzt nach wie vor in Kalifornien seine Freiheitsstrafe ab.

„Im Auftrag Charles Mansons“ ist eine Stückentwicklung zu den Themen Selbstdarstellung, Manipulation, Zugehörigkeit und Abhängigkeit. Neben Charlie kommen auch seine Anhängerinnen zu Wort und vermitteln einen Eindruck vom Leben in seiner sektenähnlichen Kommune.

achtungsetzdich! hat mit seinem Ensemble anhand von dokumentarischen und literarischen Materialien eine Collage inszeniert, die die realen Begebenheiten von 1969 beleuchtet.

Am 28.11.2017 um 21.30 Uhr:
Podiumsdiskussion "Auf der Suche nach Zugehörigkeit: Mechanismen der Manipulation"

– Es diskutieren: Ulrike Schiesser, Patrick Frottier und Roman Schweidlenka
– Moderation: Florian Haslinger

Welche Gefahren lauern auf der Suche nach Zugehörigkeit und Lebenssinn? Anhand der Stückentwicklung „Im Auftrag Charles Mansons“ werden Fragen bezüglich Manipulationsmechanismen, Selbstdarstellung und Abhängigkeit behandelt.
Die „Manson Family“ war in den 1960er Jahren eine Lebensgemeinschaft, die in klare hierarchische Strukturen gegliedert war, an deren Spitze Charles Manson stand. Er prädigte Dogmen gegen das Establishment und gab einen polyamorösen Lebensstil sowie den rituellen Konsum von LSD vor. Im Auftrag von Manson waren über fünf Personen seiner „Family“ an mindestens acht Morden beteiligt.

In der Podiumsdiskussion werden Ursachen, Mechanismen und Wirkungen, die innerhalb von Sekten aufkommen, von drei Expert*innen diskutiert.
Ulrike Schiesser setzt sich in ihrer Arbeit als Psychotherapeutin u.a. mit Themen wie Spiritualität, Sinnsuche und Sexualität auseinander. Außerdem ist sie Leiterin der Bundesstelle für Sektenfragen, Wien. Patrick Frottier, Psychotherapeut, hat sich u.a. auf Persönlichkeitsstörungen und geistig abnorme Rechtsbrecher spezialisiert. Roman Schweidlenka, Leiter der steirischen Bundesstelle für Sektenfragen, arbeitet durch diverse Projekte an der Aufklärung und Prävention von Sekten.

Premiere
Mo 20. November 2017, 20.00 Uhr, AUSVERKAUFT
Weitere Termine
Mi 22. November 2017, 20.00 Uhr
Sa 25. November 2017, 20.00 Uhr
Mo 27. November 2017, 20.00 Uhr
Di 28. November 2017, 20.00 Uhr
Mi 29. November 2017, 20.00 Uhr
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