Karte und Gebiet

nach Michel Houellebecq

Karte und Gebiet

© Yasmina Haddad

In Koproduktion mit der ARGEkultur Salzburg
Österreichische Erstaufführung
Aus dem Französischen von Uli Wittmann
Für die Bühne bearbeitet von Ali M. Abdullah und Hannah Lioba Egenolf basierend auf dem Roman "La carte et le territoire" von Michel Houellebecq




In seinem neuesten Roman „Karte und Gebiet“ zieht Michel Houellebecq alle Register des postmodernen Romans: „Karte und Gebiet“ ist Künstlerroman, Kriminalgeschichte und Utopie gleichermaßen.
Protagonist ist Jed Martin, ein in Paris lebender einzelgängerischer Künstler, dem der Erfolg eher zugestoßen ist als dass er ihn forciert hätte. Anhand der Chronik dieses Lebens seziert Houellebecq – komisch und geistreich – den Kunstbetrieb, seine Mechanismen und die Rolle des Künstlers im Medienkapitalismus.
Houellebecq gilt international als Star der französischen Literaturszene und ist zurzeit einer der meistgelesensten, aber auch umstrittensten Autoren seiner Generation. Der Roman „Karte und Gebiet“, in dem der Autor selbst eine Romanfigur darstellt, wurde 2010 mit dem renommiertesten Literaturpreis seines Landes „Le prix Goncourt“ ausgezeichnet.


Trailer:



Pressestimmen

"Ali M. Abdullahs Inszenierung hat einen lässigen, unaufgeräumten Charakter ... Die Bühne (Renato Uz) wirkt provisorisch, die Schauspieler alle stark!" - Falter

"Für die dramatische Adaption des 400 Seiten schweren Romans auf der Bühne der Wiener GARAGE X setzt Regisseur Ali M. Abdullah auf eine radikale Verknappung: In zweieinhalb Stunden ist der Abend erzählt, sind wir durch ein ganzes Künstlerleben gereist. Dass dabei dennoch keiner der wichtigsten Handlungsstränge auf der Strecke bleibt, ist der klugen und bedacht auswählenden Textfassung zu verdanken: Houellebecqs sprachlich schnörkelloser, dabei zugleich an bestimmten Stellen sich bewusst im Weltanschaulichen verlierender Stil wurde hier nicht einfach kopiert, sondern durch einen leichten, humorvollen Ton bühnentauglich gemacht.
"Ich will ganz einfach die Welt darstellen" steht in großen Lettern über der Bühne – ein bisschen (und dieses "Bisschen" ist eine ganze Menge) ist es Abdullah und seinem Team an diesem Abend gelungen." - nachtkritk.de

"Geschickt formt Abdullah eine Textfassung zwischen Epik und Dialogen, implantiert einen energischen Gitarrenspieler und versammelt fünf Schauspieler... flott, weitgehend prägnant und voller Witz
Alexander Simon, ein fabelhaft eitles Mistviech, der den Autor Houellebecq mit scharfer Kontur verkörpert." - Süddeutsche Zeitung


Spielzeitthema

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