Hannah und ihre Schwestern

von Woody Allen - Inszenierung: Milan Peschel

Hannah und ihre Schwestern

© Nicole Timm




Im Mittelpunkt von Woody Allens Filmen steht zumeist eine Variation der Figur des Großstadtneurotikers: Latente Ängste und manifeste Minderwertigkeitsgefühle treffen auf die alltägliche Qual der Wahl in der unüberschaubaren Reizüberflutung des Spätkapitalismus. Zurück bleibt nicht etwa das von der Werbung versprochene Glück – sondern ein zutiefst verunsichertes Individuum, das überall dort Halt sucht, wo es mit Sicherheit keinen finden wird – und das darum ein interessantes Studienobjekt etwa für Sigmund Freud gewesen wäre. Die komisch-gehetzten Figuren Woody Allens in der Stadt Freuds auf die Bühne zu bringen, das war ein Gedanke, der Milan Peschel an einer Bearbeitung von Woody Allens „Hannah und ihre Schwestern“ aus dem Jahr 1986 besonders reizvoll erschien. 


Trailer:


© Chloe Potter © Chloe Potter © Chloe Potter © Chloe Potter © Nicole Timm © Nicole Timm © Nicole Timm © Chloe Potter

Pressestimmen

„Peschel (...) hat famos inszeniert." - Der Standard

„Die Schauspieler in dieser Woody-Allen-Zentrifuge leisten Vergnüglichstes." - Der Standard

„Woody Allen gerät außer Rand und Band." - Kurier

„Christian Dolezal ist saukomisch als Elliot, witzig auch Sabine Waibel als Holly (…), und überzeugend Dennis Cubic als hypochondrischer Neurotiker.“ - Falter

„... überaus gelungene Interpretation der filmischen Vorlage." - Wiener Zeitung


Premiere: Do 07.05.2015, 19.30 Uhr
Wiederaufnahme: Do 17.12.2015, 19.30 Uhr
Weitere Termine: Fr 18.12.2015, 19.30 Uhr
Do 21.01.2016, 19.30 Uhr
Fr 22.01.2016, 19.30 Uhr
Ort: WERK X, 1120 Wien

Spielzeitthema

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