Je suis Fassbinder

Deutschland im Herbst 2016 – Text: Falk Richter unter Verwendung von Originaltexten von Rainer Werner Fassbinder

Je suis Fassbinder

© Matthias Heschl

– Österreichische Erstaufführung




Der renommierte Theaterregisseur und Autor Falk Richter sieht durch das Prisma eines Werks von Rainer Werner Fassbinder auf die sogenannte Flüchtlingskrise 2016 und ihre Folgen.

„Je suis Fassbinder“ von Falk Richter ist als Auseinandersetzung mit Rainer Werner Fassbinders Segment des Gemeinschaftsfilms „Deutschland im Herbst“ (BRD 1978, Regie u.a. Volker Schlöndorff, Alexander Kluge und Heinrich Böll) als „Spiel-im-Spiel“ bzw als „Film-im-Stück“ konzipiert.

Falk Richters Text zieht durch das Aufdecken der Sehnsucht nach einem starken, aber guten Führer die Parallelen zu den Reaktionen auf den Terror der RAF im Herbst 1977 und der gefühlten Bedrohungslage im Jahr 2016. Falk Richter thematisiert die Politik der Gefühle, die sich in Form von Angst gegen alle Minderheitengruppen in einer heteronormativen und weißen Mehrheitsgesellschaft richten.

Doch dahinter steht immer nur die Sehnsucht nach dem Gegenüber, die sich als Angst vor Nähe selbst verzehrt: Wie in den Filmen von Rainer Werner Fassbinder.

In ihrer Inszenierung greift Amina Gusner all diese Themen auf und webt mit musikalischer Begleitung von Andreas Dauböck einen Klangteppich, der den Text antreibt, ihm das Tempo nimmt oder ihn konterkariert.

„Fassbinder“, „Rainer Werner Fassbinder" und „RWF" (als Wort- und Bildmarke) sind registrierte Marken der Rainer Werner Fassbinder Foundation.


Trailer:


© Matthias Heschl © Matthias Heschl © Matthias Heschl © Matthias Heschl © Matthias Heschl © Matthias Heschl © Matthias Heschl © Matthias Heschl © Matthias Heschl © Matthias Heschl

Pressestimmen

„Tolle Inszenierung"  – Kronen Zeitung

„Sehenswert"  – Falter

„Grundsympathisch" – Der Standard

„Zärtliches Polittheater" – Wiener Zeitung

„Ein komisches und zum Nachdenken anregendes Stück." – Ö1

„So erzählt Gusner (...) eine höchst unterhaltsame Tragikomödie vom Kunstmachen in heutigen Krisenzeiten. Pollesch trifft "Der nackte Wahnsinn", aber in Moll und trotzdem lustig. Und darüber dann wieder politisch." – nachtkritik


Premiere: Fr 03.05.2019, 19.30 Uhr
Weitere Termine: Sa 04.05.2019, 19.30 Uhr, Publikumsgespräch im Anschluss
Mi 08.05.2019, 19.30 Uhr
Do 09.05.2019, 19.30 Uhr
Di 28.05.2019, 19.30 Uhr, Stückeinführung um 19 Uhr
Mi 29.05.2019, 19.30 Uhr
Ort: WERK X, 1120 Wien

Spielzeitthema

HEIMAT UND ARSCHLOCH