Dunkel lockende Welt

von Händl Klaus

WERK X, Do 24. Oktober 2019, 19.30 Uhr
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Inszenierung: Nurkan Erpulat
Bühne & Kostüm: Renato Uz
Künstlerisches Design & Realisierung Zeh: Turgut Kocaman
Musikalische Einrichtung: Fritz Rainer
Autor: Händl Klaus
Dramaturgie: Hannah Lioba Egenolf

„Dunkel lockende Welt“ von Händl Klaus war das Stück des Jahres 2006 (Theater heute). Am WERK X inszeniert Nurkan Erpulat diesen bitterbösen und witzigen Krimi über Wahrheit und Wirklichkeit.

Eins: Leipzig. Die junge Ärztin Corinna zieht aus. Sie wird nach Peru reisen, ihrem Freund hinterher. Bei der Wohnungsübergabe verwickelt sie ihr Vermieter Joachim ins Gespräch. Bis sein Auge auf einen seltsamen Gegenstand fällt: Ein menschlicher kleiner Zeh liegt in der Ecke.
Zwei: München, die Wohnung von Corinnas Mutter Mechtild. Hierher, statt nach Peru, ist Corinna gereist. In Mechtilds Monologe hinein bittet Corinna sie, den Zeh zu holen, das Einzige, das sie noch an Leipzig bindet.
Drei: Leipzig, Baustelle. Joachims Haus versinkt im Schutt. Auf einem improvisierten Deckenlager unter dem Oberlicht nähern sich Mechtild und Joachim einander an, führen das Gespräch fort, das Corinnas Abreise unterbrach. In der Ecke erbricht die Katze einen kleinen Knochen.

Nurkan Erpulat ist Hausregisseur am Maxim Gorki Theater Berlin. Gemeinsam mit Jens Hillje entwickelte er das Stück „Verrücktes Blut“ für das Ballhaus Naunynstraße; die Inszenierung wurde 2011 zum Berliner Theatertreffen eingeladen.

Aufführungsdauer: ca. 90 Minuten, keine Pause

Pressestimmen

„(L)ässige Inszenierung des Berliner Regisseurs Nurkan Erpulat” (…) Die komische, nachtschattige Wahrheit des Dramentextes bringt Erpulat ohne Druck, vergnüglich zum Vorschein. Mit Verve gespielt ist diese „Dunkel lockende Welt” ein sinnlich-lustiger Abend, zugleich Fluch und ein Hoch auf die Lebenslüge.” – Der Standard

„Händl Klaus bringt dem WERK X einen Komödien-Erfolg (…) (E)ine wahre Komödienparade zwischen skurrilem Slapstick vom Feinsten, herrlich grobem Klamauk und dennoch fein gesponnenem Zwischen-den-Zeilen-liegt-der-Abgrund-Humor.” – Wiener Zeitung

„(E)in bestens amüsiertes Publikum. Das mit viel Jubel und Applaus diesen skurrilen Schwank ums Sein oder Nichtsein und Nichtmehrsein bedankte”. – Mottingers-Meinung

„Virtuose Schlagabtäusche”- Falter

Premiere
Do 24. Oktober 2019, 19.30 Uhr
Weitere Termine
Fr 25. Oktober 2019, 19.30 Uhr
Mi 06. November 2019, 19.30 Uhr
Do 07. November 2019, 19.30 Uhr
Do 05. Dezember 2019, 19.30 Uhr
Fr 06. Dezember 2019, 19.30 Uhr
Do 09. Januar 2020, 19.30 Uhr
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So 12. Januar 2020, 19.30 Uhr
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