Am Anfang war die Waffe

WERK X, Di 13. Dezember 2022, 19.30 Uhr
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Text: Amir Gudarzi
Inszenierung: Amir Gudarzi, Maria Sendlhofer
Dramaturgie: Bernhard Studlar
Bühne, Kostüm: Larissa Kramarek

Der Attentäter von Hanau bestellte seine Tatwaffe, eine Glock 17, sowie weitere Waffen, aus dem Internet. Wer produziert diese Waffen? Wer profitiert davon?

Viele Waffenproduzent*innen spenden an rechte Parteien, die wiederum Hetze gegen Einwanderer*innen und Geflüchtete betreiben. Seit dem sogenannten „Flüchtlingsstrom“ 2015 werden in Österreich nachweislich mehr Waffen verkauft. Menschen flüchteten vor diesen Waffen in den Händen von Diktatoren und werden in Europa wieder von den gleichen Waffen, nun in den Händen von Rechten, gejagt.

Oft wird versucht, uns zu erzählen, Waffen in der Hand der Polizei seien gut und in den Händen von Diktatoren, von rechtradikalen oder islamistischen Terroristen böse. Sind Waffen tatsächlich neutral? Haben wir keine Angst vor Waffen, sondern nur vor den Händen, welche sie tragen? Auf Basis von Recherchen entsteht eine Erzählung welche den Teufelskreis der Waffen und ihrer Opfer, sowie die dahinter stehende Industrie und Lobby anschaulich machen soll.

Gefördert von der Kulturabteilung der Stadt Wien und dem Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport.

Premiere
Di 13. Dezember 2022, 19.30 Uhr
Weitere Termine
Mi 14. Dezember 2022, 19.30 Uhr
Do 15. Dezember 2022, 19.30 Uhr
Di 20. Dezember 2022, 19.30 Uhr
Mi 21. Dezember 2022, 19.30 Uhr
Do 22. Dezember 2022, 19.30 Uhr, Dernière